Workshop: Let’s talk about Nazis!

Die Jungen Grünen Wiener Neustadt laden ein zu einem Workshop mit Thomas Rammerstorfer (Experte für Rechtsextremismus) zu Neonazis und rechtsextremer Jugendkultur. Anschließend gibt es genügend Zeit um zu diskutieren und zu plaudern. Für Getränke und Snacks wird auch gesorgt sein!

Wo: Herzog Leopold Straße 21 (Vortragssaal des Kulturamtes; im Innenhof)

Wann: 28.03.2013

Uhrzeit: 18 bis 20 Uhr

Eintritt: wie immer frei!

Fahrtkosten: werden innerhalb Niederösterreichs rückerstattet

für wen: alle die an dem Thema interessiert sind!

Kommt vorbei und nehmt Freund*innen mit!

Facebook: https://www.facebook.com/events/345724265545323/?ref=3

Weitere Fragen? Melde dich bei stefan.glaser@junge-gruene.at!

Beschreibung:

(neo-)Nazis gibt es immer noch!

Gar nicht wenige – wie uns diverse Pickerlaktionen in Wr. Neustadt immer wieder aufs Neue beweisen.

Aber im Gegensatz zu vor 60 Jahren machen sie nicht mehr den Hitler-Gruß oder verschleppen Juden, Homosexuelle und Roma in Konzentrationslager. Ihre Erkennungszeichen sind im Laufe der Jahre subtiler geworden und auch das Ziel ihres Hasses hat sich geändert. Heute wettern sie immer weniger gegen Juden – stattdessen immer mehr gegen muslimische Menschen oder Asylwerber*innen.

Doch auch wenn sich die Wortwahl und die Symbolik gewandelt haben – am zugrundeliegenden Weltbild hat sich nichts geändert. Der Hass der Nazis richtet sich immer noch gegen Minderheiten, die das deutsche Volk (heute: das christliche Abendland) gefährden und die für alle Missstände verantwortlich gemacht werden.

Der Aufstieg der Nazis begann nach der Weltwirtschaftskise am Ende der 20 Jahre des letzen Jahrhunderts als den Menschen in Europa schlecht ging und die Politik ihnen nicht sagen konnte wer denn daran „schuld“ sei. Die Nazis hatten eine sehr bequeme Antwort parat: Die Anderen. Die reichen Juden, die von ihren Freimaurerlogen aus die Welt kontrollieren und „minderwertige“ Menschen, die den Volkszusammenhalt untergraben.

Heute wettern die neuen Nazis gegen Parteibonzen in Brüssel und gegen Anhänger*innen des muslimischen Glaubens und Asylwerber*innen. Die Parallelen zu damals sind unverkennbar. Deswegen ist es so wichtig darüber zu reden.

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