Strukturen

Strukturen

Die Strukturen der Jungen Grünen:

Bundeskongress (BuKo)

Der Bundeskongress ist als Vollversammlung das höchste Gremium der Jungen Grünen. Alle Mitglieder der Mitgliedsorganisationen und der Bundesorganisation sind stimmberechtigt.

Der Bundeskongress entscheidet über Grundsatzprogramme, wählt den Bundesvorstand, die Rechnungsprüfer*innen, und die*den Vorsitzende*n des Schiedsgerichts. Der Bundeskongress entscheidet zudem über den Jahresplan und kontrolliert den Vorstand: Am Bundeskongress kann jedes Mitglied Anträge einreichen. Der Bundeskongress findet mindestens einmal im Jahr statt.

Bundesausschuss (BA)

Der Bundesausschuss besteht aus je zwei Delegierten jeder Landesorganisation und je einem*r Delegierten jeder Bezirksgruppen. Durch ein quotiertes Nominierungsverfahren wird eine ausgeglichene Sichtbarkeit und Teilnahme von Frauen und Männern gewährleistet.

Der Bundesausschuss tagt mindestens zweimal im Jahr. Er beschließt den Budgetvoranschlag für den Bundeskongress. Er kontrolliert die Arbeit des Bundesvorstands und kann dessen Mitglieder suspendieren und Mitglieder kooptieren, wenn Bundesvorstandsmitglieder aus dem Bundesvorstand ausscheiden.

Die wichtigste Aufgabe des Bundesausschusses ist aber die Koordinierung und Vernetzung zwischen den Bezirksgruppen, den Landesorganisationen und dem Bundesvorstand. Der Bundesausschuss ist also ein wesentlicher Raum zum strategischen, organisatorischen und politischen Austausch zwischen den Teilorganisationen.

Organigramm
Organigramm der Jungen Grünen

Bundesvorstand (BV)

Der Bundesvorstand wird jeweils für ein Jahr gewählt, er besteht aus fünf bis sieben Mitgliedern. Es gibt zwei Sprecher*innen, eine*n Finanzreferent*in, eine*n Politische*n Geschäftsführer*in und eines bis drei weitere Vorstandsmitglieder. Der Bundesvorstand leitet die operative Ebene der Jungen Grünen/Jungen Alternative. Der Bundesvorstand ist für die politische Koordination der bundesweiten Arbeit (Projekte, strategische und politische Positionierungen, …), für die Betreuung von Landesorganisationen und Bezirksgruppen, für die Einbindung möglichst vieler Mitglieder in Entscheidungsprozesse und Aktivitäten und vieles mehr zuständig.

Der Bundesvorstand trifft sich mindestens fünfmal jährlich. Zwischen den Sitzungen berät und koordiniert er über E-Mail und Telefonkonferenzen.

Administrativ, etwa in Fragen der Buchhaltung oder in infrastrukturellen Fragen, wird der Bundesvorstand von dem*der Bundesbüroleiter*in unterstützt.

Landesorganisationen (LOs)

Landesorganisationen gliedern sich nach Bundesländern. Zur Zeit gibt es acht Landesorganisationen der Jungen Grünen. Jede Landesorganisation wählt einen Landesvorstand, dem die Leitung der Aktivitäten der Landesorganisation, die landesweite Koordination sowie die Unterstützung der Bezirksgruppen obliegt.

Bezirksgruppen (BGs)

Bezirksgruppen sind die lokale Organisierung der Jungen Grünen. In den Bezirksgruppen findet die konkrete Umsetzung bestimmter Bundes- und Landesaktivitäten statt. Außerdem sind die Bezirksgruppen auf lokaler Ebene auf vielfältige Weise aktiv, etwa durch die Organisierung von Workshops, Kampagnen, Aktionen, Plena und Stammtischen. Es gibt eine große Anzahl an Bezirksgruppen, die du nach Ländern aufgeschlüsselt hier findest. Wenn du aktiv werden möchtest und es in deinem Ort noch keine Bezirksgruppe ist, melde dich bei uns – wir freuen uns über Zuwachs!

Arbeitsforen (AF)

Arbeitsforen können vom Bundeskongress für ein Jahr eingesetzt werden. Sie haben die Bearbeitung einer bestimmten Aufgabe, eines Schwerpunkts oder eines sonstigen politischen Themas zum Ziel und sind allen Mitgliedern zugänglich. Die Ergebnisse aus den Arbeitsforen werden dem Bundesvorstand und dem Bundeskongress vorgelegt.

Rechnungsprüfung

Die Rechnungsprüfung besteht aus zwei Rechnungsprüfer*innen und kontrolliert die Finanzgebarung des Vereins sowie die Zweckmäßigkeit der verwendeten Gelder.

Schiedsgericht

Das Schiedsgericht entscheidet bei Streitigkeiten innerhalb der Organisation und kann von jedem und jeder einberufen werden. Jede Streitpartei benennt dabei eine*n Vertreter*in. Die*der ständige Vorsitzende des Schiedsgerichts wird vom Bundeskongress gewählt. Das Schiedsgericht entscheidet nach der Anhörung auf Basis der Statuten.