OMV gibt Schiefergas-Pläne auf

Der österreichische Mineralölkonzern OMV hat seine Schiefergas-Pläne in Niederösterreich aufgegeben. Eine Gesetzesnovelle im Parlament hat eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) in diesem Fall für notwendig erwiesen, eine Weiterführung des Projekts sei laut OMV-Angaben finanziell nicht mehr machbar.

Die Schiefergas-Bohrungen im Weinviertel sind somit vorerst vom Tisch. Offen bleibt aber die Frage, ob Schiefergas-Bohrungen nicht generell in Österreich verboten werden sollen. „Wir müssen endlich weg vom verzweifelten Festklammern an fossilen Energieträgern. Die Bundesregierung und ihre OMV muss in die erneuerbaren Energien investieren! Ein generelles Verbot von Schiefergas-Bohrungen in Österreich sollte auf jeden Fall diskutiert werden.“, so Niklas von Mentzer-Marcev, Landessprecher der Jungen Grünen NÖ.

Niederösterreich könnte in vielen Bereichen, beispielsweise mit der Installation von Photovoltaik-Anlagen oder der Grundsanierung an öffentlichen Gebäuden. „Der Weg zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ist nicht einfach, er muss aber von Bund, Land und Gemeinden vorangetrieben werden!“, so von Mentzer-Marcev abschließend.

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