Junge Grüne fordern Beibehaltung des Jugendbeauftragten von Wr. Neustadt

 

Die Jungen Grünen setzen sich für die Stelle des Jugendbeauftragten ein und kritisieren ein bedenkliches  Verständnis von Jugendpolitik von Seiten der ÖVP

 

Am Mittwoch, den 26.06.2013, wird die ÖVP Wr. Neustadt im Gemeinderat einen Antrag einbringen, um die Planstelle des „Jugendbeauftragten“ zu streichen. Die Jungen Grünen sprechen sich klar gegen diesen Antrag und für die  Beibehaltung der Stelle des Jugendbeauftragten aus. „Hier zeigt sich deutlich, was die Volkspartei unter fortschrittlicher und demokratischer Jugendpolitik versteht. Anstatt Projekte und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit jungen Menschen zu entwickeln und auf unsere Ideen und Bedürfnisse einzugehen, wollen die VertreterInnen über unsere Köpfe hinweg entscheiden.“, so Stefan Glaser, Ortsgruppensprecher der Jungen Grünen Wiener Neustadt.

Seit der Einführung des Beauftragten vor vier Jahren wurden die Angebote an Jugendliche in der Stadt sichtlich ausgebaut und das Stadtbild hat sich positiv verändert.  Die Etablierung des Internationalen Filmfestivals „Frontale“ oder diverse Konzerte und Open-Air-Veranstaltungen haben das Stadtleben kulturell  weiterentwickelt. Rainer Feichtinger, Sprecher der Jungen Grünen Niederösterreich, würde die, mit der Entlassung des Jugendbeauftragten einhergehende, Abschaffung des Jugendforums skandalös finden:  „Im  Jugendforum haben alle Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren die Möglichkeit, Wr. Neustadt aktiv mitzugestalten und Wünsche einzubringen. Fernab von parteipolitischen Interessen wurde eine wichtige demokratische Einrichtung  geschaffen, welche jungen Menschen die Chance zu Partizipation und vermehrter Teilhabe am Stadtgeschehen bietet.“. Die Jungen Grünen empfinden die vorgeschlagenen Alternativen zum derzeitigen Konzept mit Jugendbeauftragten als reine Farce und sehen eine Weiterführung der  Regulierungs- und Verbotspolitik von Seiten der ÖVP.

„Die scheinheilig jugendfreundliche Volkspartei will den Posten einsparen und stattdessen Jugendpolitik von oben herab diktieren. Das wäre ein fataler Schritt in eine falsche Richtung.“ kritisiert Glaser abschließend das  Demokratieverständnis der ÖVP.

 

Rückfragehinweis:

Stefan Glaser

Ortsgruppensprecher Junge Grüne Wr. Neustadt

Stefan.glaser@junge-gruene.at

Tel.: 0650 662 4645

 

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