Junge Grüne sehen durch ÖVP-Forderung sozialen Zusammenhalt gefährdet

(St. Pölten) Wenn es nach der aktuellen Kampagne der ÖVP in Niederösterreich geht, soll es bei Haushalten zur Deckelung und damit zur Kürzung der Mindestsicherung kommen. „Vollkommen gleichgültig war der angeblich familienfreundlichen Volkspartei dabei scheinbar, wer hier am Ende tatsächlich die Dummen sind, denn die geforderte Kürzung geht ausschließlich auf Kosten von Kindern und Familien. Anstatt durch derart niveaulose Neidkampagnen den sozialen Zusammenhalt zu gefährden, hätte die ÖVP die eigentlichen Probleme ansprechen können, die derzeit aber großteils komplett ausgespart werden“, kritisiert Florian Ladenstein, Sprecher der Jungen Grünen Niederösterreich.   

Das tatsächliche Problem sei nämlich nicht die bedarfsorientierte Absicherung von Mindeststandards, sondern vielmehr, dass Erwerbsarbeit oftmals nicht mehr existenzsichernd ist. „Anstatt das Lebensniveau weiter nach unten zu drücken, sollten wir gemeinsam daran arbeiten es wieder zu erhöhen. Wenn es der ÖVP tatsächlich ein Anliegen sein sollte, dass Menschen nicht mehr auf Mindestsicherung angewiesen sind, dann stellt sich die Frage: wieso tut sie hier nichts als kürzen? Jobs werden schließlich nicht durch Schikane oder Kürzungen geschaffen. Armut und Arbeitslosigkeit werden wir so mit Sicherheit niemals in Griff bekommen“, unterstreicht Ladenstein.

„Es ist beschämend, wie die ÖVP mit Menschen umgeht, die in die Armut getrieben werden und dort tagtäglich schauen müssen, wie sie über die Runden kommen. Es braucht gerade in herausfordernden Zeiten ein solidarisches Miteinander, mit dem klaren Ziel allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen“, so die Jungen Grünen abschließend.

 

Alternativvorschlag der Jungen Grünen - Sie wollen Erwerbseinkommen erhöhen, statt bei den Ärmsten zu kürzen

Alternativvorschlag der Jungen Grünen: sie wollen Erwerbseinkommen erhöhen, statt bei den Ärmsten zu kürzen

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