Junge Grüne: RFJ St. Pölten gefällt rechtsextreme Gewalt auf Facebook

Die Jungen Grünen St. Pölten sind entsetzt über die Reaktion der FPÖ-Jugend auf rechtsextreme Übergriffe bei einem Theaterstück.

Am Donnerstag, den 14.04., stürmte die rechtsextreme Gruppe “Identitäre” gewaltsam eine von Flüchtlingen gespielte Theateraufführung. Etwa 50 Gewalttäter haben die Veranstaltung “Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene“ im Wiener Audimax angegriffen, Besucher mit Farbe übergossen und Flüchtlinge sowie das Publikum verletzt.

Auf Facebook gab es von der FPÖ-Jugend für die rechtsextremen Übergriffe gleich ein “Gefällt mir”.

Auf Facebook gab es von der FPÖ-Jugend für die rechtsextremen Übergriffe gleich ein “Gefällt mir”.

Auf Facebook gab es für die gewalttätigen Übergriffe der rechtsextremen Identitären gleich ein “Gefällt mir” von der FPÖ-Jugend St. Pölten. “Damit zeigt der RFJ klar, auf welcher Seite er steht: Der von rechtsextremen Gewalttätern”, so Fiona Karl, Sprecherin der Jungen Grünen St. Pölten. “Dieser gefühlt tausendste Einzelfall zeigt, dass die FPÖ schlichtweg ein Sammelbecken für Rechtsextreme ist.”

Die Kontaktadresse der FPÖ-Jugend enthält das Chiffre "88" - in der rechtsextremen Szene als Code für "Heil Hitler" bekannt.

Die Kontaktadresse der FPÖ-Jugend enthält das Chiffre „88“ – in der rechtsextremen Szene als Code für „Heil Hitler“ bekannt.

Brisantes Detail: Als Kontaktadresse gibt die FPÖ-Jugend die Mailadresse “rothor88@hotmail.com” an. “88” wird in der rechtsextremen Szene als Code für “Heil Hitler” verwendet. Die fragwürdige Adresse führt zu Michael Roth, dem Obmann des RFJ St. Pölten und Gemeinderat in Kirchberg. Dass jemand, der eine dermaßen große Nähe zum rechtsextremen Milieu aufweist, die Bedeutung des Neonazi-Chiffres nicht kenne, halten die Jungen Grünen für kaum möglich.

“Solche unfassbaren Aktionen sind in einer Demokratie inakzeptabel und auf jeden Fall zu verurteilen. Wir müssen uns jetzt gemeinsam gegen diese Hetze stellen”, so Karl abschließend.

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