Her mit freier Mobilität!

Am Montag den 15. Februar führten die Jungen Grünen Niederösterreich und die Grüne Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger in Gänserndorf eine gemeinsame Schüler_innenumfrage zu öffentlichem Verkehr  durch. Die Ergebnisse bestätigen sie darin, dass umfassende Verbesserungen bei Bus und Bahn nicht länger hinausgezögert werden dürfen.

Die von den Jungen Grünen Niederösterreich und der Grünen-LAbg. Enzinger am Montag durchgeführten Schüler_innenumfrage habe wieder gezeigt, dass Mobilität und öffentlicher Verkehr Themen sind, mit denen sich junge Menschen ständig konfrontiert sehen. Sei es der tägliche Schulweg, Hobbys oder das abendliche Fortgehen: junge Menschen sind zur Fortbewegung auf das öffentliche Verkehrsnetz angewiesen. „Leider herrscht hier in der Landespolitik seit Jahren nur Stillstand. Auf die Interessen Jugendlicher wird komplett vergessen, sodass diese oft irgendwo in Niederösterreich ohne Verbindung nach Hause bei einer vereinsamten Haltestelle stranden”, kritisiert Florian Ladenstein, Sprecher der Jungen Grünen Niederösterreich.

Der Bezirksjugendsprecher der Grünen Gänserndorf, Lukas Schwarz, kann dies nur bestätigen: „Viele Jugendliche treten mit ihrem Wunsch nach besseren Öffis an mich heran und ich kann die Sorgen sehr gut nachvollziehen, da ich selbst tagtäglich erlebe was es heißt, mit den Öffis in Niederösterreich unterwegs zu sein. So dauert eine Fahrt mit den Öffis von Leopoldsdorf nach Gänserndorf rund 1 ½ Stunden, während man diese Strecke mit dem Auto in 10 Minuten bewältigt. Hier liegt einiges im Argen!“. Die Verkehrssprecherin der Grünen Niederösterreich, LAbg. Amrita Enzinger, sieht die Lösung in der verbilligten Jahreskarte: „Der Öffentliche Verkehr, sprich Bahn, Bus und die letzte Meile, gehören besser aufeinander abgestimmt. Der Viertelstundentakt der Bahn ist schon längst überfällig und die Anbindung an einzelne Gemeinden mit Bus oder E-Mobilität muss auch an Wochenenden und an schulfreien Tagen gewährleistet werden. Dies auch noch zu einem akzeptablen und leistbaren Preis, dem 365 Euro Jahresticket. Öffentlicher Verkehr ohne WENN und ABER – für Jung und Alt!”so LAbg. Amrita Enzinger.

Für die Jungen Grünen geht diese Forderung jedoch noch nicht weit genug, sie drängen auf eine grundlegende, sozial-ökologische Verkehrswende und den Mut gratis Öffis flächendeckend umzusetzen. Die hierbei oft angeführte Kostenfrage halten sie dabei für ein vorgeschobenes Argument, da bereits jetzt nur ca. ein Drittel des öffentlichen Verkehrs über den Ticketverkauf finanziert werde, die restlichen Kosten habe die Allgemeinheit auch gegenwärtig schon aus Steuergeldern zu tragen. „Bessere und vor allem auch kostenlose Öffis wären nicht nur ein klarer Beitrag zu Klima- und Umweltschutz, sondern auch ein Schritt hin zu selbstbestimmter Mobilität. Denn hohe Ticketpreise und schlechte Anbindungen schränken in erster Linie junge Menschen in ihrem Leben ein. Darum her mit freier Mobilität – her mit frei leben, frei fahren!”, so Ladenstein.

 

Junge Grüne wollen frei leben und frei fahren!

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