„Erschlagt mich, ich verrate nichts!“ – Zeitzeuginnengespräch mit Käthe Sasso

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Was: „Erschlagt mich, ich verrate nichts!“ – Zeitzeuginnengespräch mit Käthe Sasso
Wo: SUB, Singergasse 6-8, 2700 Wiener Neustadt
Wann: Mittwoch, 25. Juni 2014, um 17.30

„Den wenigen, die der Vernichtung entkommen waren, sollte nicht zuletzt noch ihre Geschichte verloren gehen. Im Schweigen abhanden kommen, weil Erzählen zu schmerzhaft, fast unmöglich ist. Weil die Bereitschaft zuzuhören im Strom des allgemeinen Verdrängens untergegangen war und viel zu wenige zu wenig ausdauernd gefragt haben.“*

Hätte es während der Zeit des Nationalsozialismus nicht so viele Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer gegeben, wer weiß, wie die Welt heute aussehen würde.
Dabei muss Widerstand nicht heißen, mit der Waffe in der Hand zu kämpfen. Flugblätter drucken und verteilen, Juden, Jüdinnen oder aus anderen Gründen Verfolgte verstecken, dem Naziregime unter keinen Umständen nachgeben. All das waren wichtige Punkte im Kampf gegen den Faschismus.
Wir sind vermutlich die letzte Generation, die die Möglichkeit hat, mit Überlebenden dieser grausamen Zeit zu reden und zu diskutieren. Diese Chance möchten wir nutzen.
Käthe Sasso hat sich zu diesem Zwecke bereit erklärt, uns von ihrem Leben zu erzählen und unsere Fragen zu beantworten.
Wann? am 25. Juni um 17:30 Uhr
Wo? im SUB in Wiener Neustadt

Nach wie vor ist Frau Sasso politisch aktiv. Als Überlebende der Gestapo-Haft, hat sie es zu ihrer Aufgabe gemacht aufzuklären, einem neuerlichen Erstarken des Faschismus entgegen zu wirken.
Aus der Vergangenheit können und müssen wir lernen. Deshalb dürfen wir den so oft verlangten Schlussstrich nicht ziehen! Lasst uns nicht vergessen.
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Literaturhinweise:
Der Himmel ist blau. Kann sein. – Frauen im Widerstand Österreich 1938-1945; promedia
*Ich geb dir einen Mantel, daß du ihn noch in Freiheit tragen kannst. – Widerstand im KZ Österreichische Frauen erzählen; promedia

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