Bildungslücke Schule

Was ist Bildung und wofür brauchen wir die überhaupt?

Fragen wie diese wurden gemeinsam mit dem Bildungsexperten Daniel Landau beim Workshop in Wiener Neustadt diskutiert.

Es ist bereits eine elementare Entscheidung, ob Bildung zur Selbstverwirklichung und Entwicklung der Jugendlichen oder ausschließlich dem wirtschaftlichen Nutzen dienen soll. Wir wünschen uns vor allem die Stärkung individueller Talente und die Förderung jedes einzelnen Kindes – alle sollen die gleichen Chancen haben und niemand vernachlässigt werden.

Ein weiterer Punkt der von den Teilnerhmer*innen eingebracht wurde ist, dass im Moment das kritische und hinterfragende Denken kaum gefördert, bzw. oft sogar strikt verhindert wird. Im derzeitigen System reicht es meist, altbekanntes auswendig zu lernen, wiederzukauen und schließlich wieder auszuspucken, um möglichst gute Noten zu bekommen. Wobei wir hier schon beim nächsten Punkt wären, der dringend geändert gehört, denn Noten führen ausschließlich dazu, dass Schüler*innen konstant unter Leistungsdruck und teilweise auch Depressionen leiden. Eine gute Note sagt schließlich noch lange nichts über den Arbeitsaufwand, die Talente oder das tatsächliche langfristige Wissen aus.

Im Laufe der Diskussion hat sich herauskristallisiert, dass es quasi drei Ebenen im Bildungssystem gibt, die unbedingt reformiert gehören.

1. Die Ebene des Schulmodells

2. Die Strukturelle Ebene

3. Der Schulalltag

Es muss endlich eine Diskussion über innovative Schulformen stattfinden, in denen Schüler*innen im Mittelpunkt stehen und Mitspracherechte besitzen. Eine Schule in der Optimismus, Talentförderung und Chancengleichheit auf der Tagesordnung stehen. Eine Schule die ganz und gar nicht der derzeitigen Realität entspricht.

Workshop Bildung

 

 

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